Methylmethacrylat (MMA) ist ein Methylester der Methacrylsäure. Es ist eine farblose, flüchtige Flüssigkeit mit einem beißend-fruchtigen Geruch. Es hat einen relativ hohen Dampfdruck (4 kPa bei 20 Grad), eine mäßige Wasserlöslichkeit (15,8 g/Liter) und einen niedrigen logarithmischen Oktanol/Wasser-Verteilungskoeffizienten (Kow=1,38). Methylmethacrylat hat typischerweise eine Reinheit von 99,9 % und enthält geringe Mengen an Inhibitor zur Verzögerung der Polymerisation.
Die Hauptanwendung, die etwa 80 % des MMA verbraucht, ist die Herstellung von Polymethylmethacrylat-Acryl-Kunststoffen (PMMA). Methylmethacrylat wird auch zur Herstellung des Copolymers Methylmethacrylat-Butadien-Styrol (MBS) verwendet, das als Modifikator für PVC dient. Eine weitere Anwendung ist die Verwendung als Zement bei Hüfttotalendoprothesen und Knietotalendoprothesen. Es wird von orthopädischen Chirurgen als „Fugenmörtel“ verwendet, um die Knocheneinsätze im Knochen zu fixieren. Es reduziert die postoperativen Schmerzen durch die Einfügungen erheblich, hat aber eine begrenzte Lebensdauer. Typischerweise beträgt die Lebensdauer von Methylmethacrylat als Knochenzement 20 Jahre, bevor eine Revisionsoperation erforderlich wird. Zementierte Implantate werden normalerweise nur bei älteren Menschen eingesetzt, die einen kurzfristigeren Ersatz benötigen. In jüngeren Bevölkerungsgruppen werden zementfreie Implantate verwendet, da ihre Lebensdauer deutlich länger ist. Wird auch zur Frakturreparatur bei kleinen exotischen Tierarten mittels interner Fixierung verwendet.
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