MEG (Monoethylenglykol) 99,9 % und 99 % CAS: 107-21-1 mit EU REACH
Ethylenglykol wird hauptsächlich zur Herstellung von Polyesterharzen, Alkydharzen, Weichmachern und Frostschutzmitteln verwendet. Es wird auch in Kosmetika und Sprengstoffen verwendet. Als analytisches Reagenz, chromatographisches Reagenz und Kondensatordielektrikum ist Ethylenglykol ein Zwischenprodukt bei der Herstellung der Fungizide Pendicyclin und Hymexazol. Es wird hauptsächlich zur Formulierung von Frostschutzmitteln für Automobilkühlsysteme und zur Herstellung von Polyethylenterephthalat (einem Rohstoff für Polyesterfasern und Kunststoffe) verwendet. Es kann auch bei der Herstellung seiner Derivate als Kunstharz, Lösungsmittel, Schmiermittel, Tensid, Weichmacher, Feuchthaltemittel und Sprengstoff verwendet werden. Ethylenglykol wird oft als Ersatz für Glycerin verwendet und dient in der Leder- und Pharmaindustrie als Feuchtigkeitsspender und Lösungsmittel. Während Ethylenglykol ein starkes Lösungsvermögen hat, wird es leicht verstoffwechselt und oxidiert, wodurch giftige Oxalsäure entsteht, wodurch seine weitverbreitete Verwendung als Lösungsmittel eingeschränkt wird. Die Zugabe von Ethylenglykol zu Hydraulikflüssigkeiten kann die Korrosion von Gummi im System durch ölbasierte Hydraulikflüssigkeiten verhindern. Hydraulikflüssigkeiten auf Wasserbasis-mit Ethylenglykol als Hauptbestandteil sind nicht-brennbar und werden in Flugzeugen, Automobilen und Hochtemperatur-Formmaschinen verwendet. Ethylenglykol hat viele wichtige Derivate. Polyethylenglykol mit niedrigem Molekulargewicht (Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol bzw. Diethylenglykol, Triethylenglykol und Tetraethylenglykol) ist eigentlich ein Nebenprodukt der Hydratation von Ethylenoxid zur Herstellung von Ethylenglykol. Diethylenglykol kann als Feuchthaltemittel, Weichmacher, Leimungsmittel, Druckfarbenlösungsmittel, Erdgas-Dehydratisierungsmittel und Extraktionslösungsmittel für aromatische Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Diethylenglykoldinitrat ist, ähnlich wie Ethylenglykoldinitrat, auch ein wichtiger industrieller Sprengstoff. Polyethylenglykol mit hohem Molekulargewicht reicht je nach Molekulargewicht von einer farblosen, transparenten, viskosen Flüssigkeit bis zu einem wachsartigen Feststoff und ist ebenfalls eine Klasse nützlicher Derivate. Es dient als Schmiermittel, Feuchtigkeitsspeicher, Lösungsmittel und Zwischenprodukt in der Gummi- und Lebensmittelindustrie, wird aber auch bei der Formulierung von Kosmetika und als Hilfsstoff bei der Textil- und Papierherstellung eingesetzt. Es gibt viele Arten von Ethylenglykolestern, die häufig als Lösungsmittel verwendet werden. Langkettige Fettsäureethylenglykolester haben oberflächenverbessernde Eigenschaften und können allein oder in Kombination mit Tensiden als Emulgatoren, Stabilisatoren, Dispergiermittel, Feuchthaltemittel, Schaumbildner und Suspensionsmittel verwendet werden. Ethylenglykol reagiert mit Harnstoff zu Cycloethylenharnstoff, der in der Textilindustrie verwendet wird. Dinatriumethylenglykol reagiert mit 1,2-Dibromethan zu Dioxan, einem speziellen Lösungsmittel. Zur Oxidation von Ethylenglykol können unterschiedliche Oxidationsmittel oder Reaktionsbedingungen verwendet werden, wodurch Glykolaldehyd, Glyoxal, Glykolsäure, Oxalsäure usw. entstehen.
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