In der ersten Wochenhälfte senkten die Acrylnitrillieferanten ihre Preise aufgrund eines Rückgangs der Rohstoffpreise für Propylen und des Widerstands der nachgeschalteten Verbraucher gegen hohe Preise, was zu einer allgemeinen Preissenkung auf dem Spotmarkt führte. In der zweiten Wochenhälfte wirkten sich jedoch Versorgungssorgen aufgrund externer Ereignisse erneut auf die Marktstimmung aus, und steigende internationale Preise und eine deutliche Ausweitung der Exportverhandlungen führten in einigen Bereichen zu einer leichten Verknappung des Spotangebots, was zu einer Erholung des Marktes führte.
Es wird erwartet, dass die Acrylnitril-Industrie in der nächsten Periode einen positiven fundamentalen Ausblick haben wird, mit weiterer Unterstützung von der Kostenseite. Kurzfristig sind Nachfrage und Angebot im Inland insgesamt relativ stabil, doch die jüngsten Angebotslücken im Ausland und verstärkte Exportverhandlungen haben den Abbau der inländischen Lagerbestände angekurbelt. Unterdessen bleiben Bedenken hinsichtlich der inländischen Versorgung bestehen, gepaart mit geplanten Wartungsstillständen einiger Anlagen im nächsten Monat, was dazu führt, dass der Markt erneut mit höheren Preisen rechnet.
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