Methacrylsäure ist eine farblose, mäßig flüchtige, ätzende Flüssigkeit mit stark beißendem Geruch. Es wurde erstmals 1865 aus Ethylmethacrylat hergestellt, das wiederum durch Dehydratisierung von Ethyl-hydroxyisobuttersäureester gewonnen wurde.
Der gebräuchlichste Ansatz zur Methacrylsäuresynthese ist die Hydrolyse von Methacrylamidsulfat, das aus Acetoncyanhydrin gewonnen wird. Methylmethacrylat kann auf ähnliche Weise durch Zugabe von Methanol im letzten Reaktionsschritt direkt hergestellt werden.
Bei der Herstellung von Methacrylsäure wird Methacrylamidsulfat mit Wasser unter ähnlichen Bedingungen wie bei der Esterbildung umgesetzt. Der Reaktorausfluss trennt sich in zwei Phasen. Die obere organische Schicht wird destilliert, um reine Methacrylsäure zu erhalten. Die untere Schicht wird mit Dampf gestrippt, um verdünnte wässrige Methacrylsäure zurückzugewinnen, die zum Hydrolysereaktor zurückgeführt wird. Der Abfallsäurestrom wird wie bei der Esterherstellung behandelt.
Methacrylsäure reagiert mit starken Oxidationsmitteln. Stellt eine Gefahr bei der Lagerung dar: Es kann spontan zu heftigen exothermen Polymerisationen kommen, die zur Explosion führen, insbesondere bei niedrigen Inhibitor- oder Stabilisatorkonzentrationen.
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